Das Buch

Anfang des 20. Jahrhunderts erlebte Europa die intensivste Zeit des Imperialismus. Insbesondere die Weltmächte England und Frankreich versuchten, sich einen möglichst großen Teil der Erde untertan zu machen. Kaiser Wilhelm der II. war seit 1888 an der Spitze des Deutschen Reiches und wollte dem nicht nachstehen. Die Zukunft sah er in Afrika, Asien und auf dem Meer. Damit verbunden war seine Forderung nach einer immer stärkeren Hochseeflotte. Das Wettrüsten zur See begann. Die flottenbegeisterten Deutschen forderten damit das britische Weltreich heraus. Das Gleichgewicht der Mächte in Europa geriet ins Wanken.

In diese Zeit fiel der Beginn der Aufrüstung auch am nordwestlichsten Außenposten des Deutschen Reiches – auf Borkum.


Die Insel Borkum wurde in beiden Weltkriegen kaum durch militärische Handlungen beeinträchtigt. In beiden Kriegen war sie bis an die Zähne bewaffnet. Schwere Befestigungen, Geschütze und große Truppenkontingente sind auf Borkum stationiert worden. Große Gefechte blieben glücklicherweise aus. Im Gegensatz zu den stark umkämpften Fronten befanden sich die auf Borkum stationierten Soldaten fast im Urlaub. Lediglich im Zweiten Weltkrieg kam es zu kleinen Luftangriffen gegen den Seefliegerhorst und zu einzelnen Bombenabwürfen – vermutlich Notabwürfe der auf dem Rückweg befindlichen Bomber.




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